Zeitplan beim Kanalbau soll gehalten werden

Zeitplan beim Kanalbau soll gehalten werden

Abwasser KreisstraßeNoch bis Ende April wird es dauern, bis in Mehringen der neue Schmutzwasserkanal gebaut ist. (FOTO: SUSANNE THON)

ASCHERSLEBEN/MEHRINGEN/MZ. Rund 350 000 Euro, ein Teil davon sind Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt, investiert die Stadt Aschersleben momentan in Mehringen, um einen weiteren Kilometer neuen Schmutzwasserkanal zu bauen.

"Der strenge Winter hat Verzögerungen mit sich gebracht, trotzdem liegen wir gut im Plan", zeigt sich Jutta Lässig, technische Leiterin im Eigenbetrieb Abwasser, optimistisch. Sie hofft, dass der Abschluss der Bauarbeiten Ende April erfolgen kann. 

 

So soll der Großteil des witterungsbedingten Zeitverlustes bei den Arbeiten entlang der Bundesstraße 6 im Bereich Kreis- und Angerstraße und Grüne Straße aufgeholt werden. "Wir könnten es schaffen, wenn es zu keinen weiteren Problemen kommt", sagt Jutta Lässig. So sind seit wenigen Tagen drei Kolonnen der Baufirma in Mehringen aktiv. Zwei, die sich nur um den Hauptkanal kümmern. Eine weitere, die ausschließlich für die insgesamt 54 Hausanschlüsse zuständig ist.

Bereits vor zwei Jahren konnte der erste Bauabschnitt, damals im Bereich von der Wipperbrücke bis Grüne Straße und bei Teilabschnitten in Angerstraße und Alte Bahnhofstraße, in Angriff genommen und abgeschlossen werden. Und mit dem jetzigen zweiten Bauabschnitt wird das Komplettpaket in dem Mehringer Ortschaftsbereich ein Ende finden. "Weitere Planungen und Bauvorhaben, die noch im Jahr 2011 realisiert werden, gibt es nicht", weiß Jutta Lässig. Damit sind die Modernisierungsvorhaben in dem Ascherslebener Ortsteil aber nicht abgeschlossen. So gibt es noch weitere Straßen, in denen neue Schmutzwasserkanäle verlegt werden müssen. "Diese müssen erst einmal in die Planungen aufgenommen und dafür entsprechende Fördermittel beantragt werden", erklärt die technische Leiterin.

Sollte es während der Bauarbeiten zu Problemen kommen, können sich die Mehringer, die bereits auf einer Informationsveranstaltung mit dem Bauprojekt vertraut gemacht wurden, immer am Mittwoch ab 14 Uhr zu den Bauberatungen einfinden und ihre Wünsche, Kritiken und Anregungen vortragen. Bei einem anderen Problem hilft dagegen nur die Ortskenntnis.

Während der einzelnen Bauphasen sind die Straßenabschnitte für den Autoverkehr gesperrt und innerörtliche Umleitungen ausgeschildert; beziehungsweise wird später im Bereich Angerstraße in Richtung Ortsausgang eine Ampelanlage installiert. Um die "Schleichwege" nicht zu strapazieren, wird der Hauptverkehr auf der B 6 ebenfalls umgeleitet. Mehrere Tafeln weisen "Ortsfremde" rechtzeitig auf dementsprechende Umleitungen hin. "Das funktioniert insgesamt sehr gut", weiß Jutta Lässig.

MITTELDEUTSCHE zEITUNG VON DETLEF VALTINK, 03.03.11

 

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