Vorstellung des neuen Gemeinderates
Frage nach Stellvertreter ist schnell geklärt
Mehringer konstituierende Sitzung verläuft zügig
Mehringer Ortschaftsrat
Der Mehringer Ortschaftsrat mit Marius Fischer, Holger Hermann, Kerstin Schimmelpfennig, Jürgen Ziegler, Bürgermeister Albrecht Schneidewind, Werner Laschke und Silvia Wollmann (v. l.). (FOTO: FRANK GEHRMANN)
MEHRINGEN/MZ. Es war eine zügige Sitzung. Das Gelöbnis ging ganz schnell. Albrecht Schneidewind, Ortsbürgermeister von Mehringen, sprach die Worte vor, die Ortsräte gemeinsam nach. So gelobten Holger Herrmann, Silvia Wollmann, Kerstin Schimmelpfennig, Jürgen Ziegler, Marius Fischer, Andreas Pupke und Werner Laschke zusammen die gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten auf der konstituierenden Sitzung im Versammlungsraum der freiwilligen Feuerwehr.
Auch die Frage nach dem Stellvertreter war schnell geklärt. Dem Vorschlag des Ortsbürgermeisters, erneut Holger Hermann zu wählen, folgten die Räte einstimmig in einer offenen Wahl. Dieser nahm die Wahl an und erklärte, dass er auch als künftiges Stadtratsmitglied der Stadt Aschersleben die Ortsschafträte über alles Wichtige aus diesen Sitzungen informieren wolle.
"Wir haben uns ja schon in der vergangenen Amtszeit gut ergänzt", freute sich auch Ortsbürgermeister Albrecht Schneidewind über die Wahl seines Stellvertreters. Aber Albrecht Schneidewind hatte auch noch weitere erfreuliche Nachrichten. "Im Augenblick läuft die Baumaßnahme Schmutzwasserkanalbau in der Grünen Straße, Angerstraße und Bahnhofstraße. Der erste Bauabschnitt soll gegen Ende des Monats fertiggestellt werden. Allerdings gab es noch einen Nachtrag. Fünf weitere Häuser können an den Schmutzwasserkanal mit angeschlossen werden", erklärt er. Dadurch verzögere sich allerdings die Fertigstellung um zwei Wochen. Trotzdem werde der Schulverkehr nicht beeinträchtigt werden. "Die Bahnhofstraße wird bis zum Schulbeginn fertig sein. Der Schulbusverkehr kann dann ohne Beeinträchtigungen erfolgen", verspricht Albrecht Schneidewind.
In der kommenden Woche können sich auch die Anwohner Am Deibelsberg freuen. Dann wird ihre Straße, die bisher zum Teil unbefestigt ist, eine Spritzbitumendecke bekommen. "Am Deibelsberg haben viele junge Familien gebaut. Sie konnten nach schlechtem Wetter sich dort nur mit Gummistiefeln bewegen." Aber auch auf dem Feldweg zum Westerberg soll Spritzbitumen aufgebracht werden. Nach Regenfällen gab es hier immer starke Verschmutzungen, informierte der Ortschef.
Mitteldeutsche Zeitung VON MARION POCKLITZ, 23.07.09