Kindertagesstätte ist ausgelastet

Kindertagesstätte ist ausgelastet

Bescheide für wiederkehrende Beiträge kommen noch in diesem Jahr

MEHRINGEN/MZ. Am Ende des Jahres wird den Einwohnern von Mehringen der Bescheid über die Zahlung wiederkehrender Beiträge für den Ausbau der Siedlung ins Haus flattern. Das kündigte die Mitarbeiterin des Tiefbauamtes der Stadt Aschersleben, Kerstin Rother, auf der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates an. Insgesamt hat der Ausbau der Siedlung 2008 27 388,81 Euro gekostet. Daraus ergibt sich ein Beitragssatz von 0,02 Euro pro Quadratmeter Beitragsfläche. Die dazu erforderliche Ergänzungssatzung zur Festlegung der Beitragssatzung für den Abrechnungszeitraum 2008 soll auf der nächsten Sitzung des Stadtrates beschlossen werden.

Der Leiter des Amtes für Bildung, Steffen Schütze, stellte die Fortschreibung der Bedarfs- und Entwicklungsplanung für die Kindertageseinrichtungen in der Stadt Aschersleben für den Ortsteil Mehringen vor. Nach seinen Aussagen hatte die Kindertageseinrichtung Mehringen per 1. Januar 2009 74 Plätze. 71 Plätze davon seien belegt. Das sei, so Schütze, eine gute Auslastung. "Bis 2014 könnte die Zahl der Kinder auf 69 zurückgehen. Die Einrichtung ist keinesfalls gefährdet", erklärte Schütze. Es sei mit einer steigenden Zahl der Hortkinder zu rechnen.

Diskussionen lösten zwei Anträge des Ortschaftsratsmitgliedes Marius Fischer aus. Er hatte verlangt, das für den Weinberg verhängte einseitige Parkverbot wieder aufzuheben. Nach seiner Meinung sei der Ortschaftsrat zuständig zu entscheiden, wie im Weinberg zu verfahren ist und nicht die Stadt. Das wilde Parken hatte dazu geführt, dass für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge oft kein Durchkommen war. Bei einer Besichtigung vor Ort hatte der Ordnungsamtsleiter der Stadt, Jürgen Grzega, sofort ein einseitiges Parkverbot im Weinberg angeordnet. "Das war erforderlich, damit eine ungehinderte Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge gewährleistet wurde", begründet der Amtsleiter. "Wer sich nicht an das Parkverbot hält, der sollte ein- bis zweimal abgemahnt werden. Wenn das nicht hilft, wird abgestraft", schlug Ortsbürgermeister Albrecht Schneidewind vor.

In einem zweiten Antrag forderte Marius Fischer eine verkehrsberuhigte Zone für den Weinberg Hausnummer 1 bis 12. Ortschaftsratsmitglied Holger Herrmann bestätigte, dass es in dem Teil des Weinberges, in dem es keinen Fußweg gebe, für Fußgänger gefährlich sei. "Wer hier aus dem Haus tritt, der steht gleich auf der Straße", so Herrmann. Er wandte sich aber gegen den Antrag, aus Teilen des Weinbergs eine Spielstraße zu machen. Nach seiner Meinung müssten Wege gefunden werden, die Geschwindigkeit zu drosseln.

Mitteldeutsche Zeitung, von Hajo Mann, 05.10.09

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